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Neues Jahr, neue Vorsätze? Wie wichtig ist Ihnen dabei Harmonie für Körper, Geist und Seele? 4. Januar 2015

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Wie wichtig Harmonie und Balance für unser seelisches Gleichgewicht – Körper, Geist und Seele – ist, wurde uns in vielen Schriftrollen, Büchern, Geschichten und auch in wissenschaftlichen Abhandlungen beschrieben bzw.
überliefert. Gleichgewicht ist das A und O.
Aus diesem Grunde möchte ich mit einem Zitat von Prof. William Tiller von der Stanford Universität, beginnen: „In der Medizin der Zukunft wird es darum gehen, die energetischen Schwingungen im Körper zu beeinflussen.“

Endlich, nach über 15 Jahren Studium, Tests und praktischer Arbeit mit Ärzten, Mathematikern, Fitnesscentern und Informatikern ist es uns gelungen, das Programm – In:Balance Harmonizer – aktuell in der Version 3.0 – fertig zu stellen.

Grundlage dafür bildeten Tests in verschiedenen Fitnessstudios – insbesondere im Gesundheits- und Rehastudio BIGFUN Dresden, mit dem Inhaber Peter Fritzsche, Diplom-Sportlehrer – zum Thema „Stress“ und „Stressabbau“.

Den 1998 publizierten Forschungsergebnissen des Stanford-Wissenschaftlers Dr. Bruce Lipton, eines renommierten und anerkannten Zellbiologen, zufolge ist Stress die Ursache von mindestens 95 % aller Krankheiten und Leiden. Mit anderen Worten: Gleichgültig welches Problem Sie haben, es ist wahrscheinlich durch Stress entstanden.

Regelmäßige Meditation hilft gegen Stress!

Bild2Weitere Erfahrungen konnten bei der alternativen Energiebehandlung mittels einer 3D-Massagebank (ORTHOSPINE medical) gesammelt werden, die bisher speziell nur für Krankheitsbilder wie z. B. Spannungskopfschmerzen, Bandscheibenbeschwerden und Muskelverspannungen zum Einsatz kam.

Wolfgang Niederhausen, Reiki-Meister/Lehrer und Großmeister (1.-13. Grad + weitere über 30 verschiedene Energieformen), entwickelte mit seinem Team in einmaliges Konzept zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele.

Diese Behandlung konnte sehr vielseitig zum Einsatz gebracht werden. Einige Beispiele wie Abbau von Stress, Erhöhung der Vitalität, Linderung von körperlichen Beschwerden, Erhöhung des energetischen Gesamtzustandes, Entschlacken und Entgiften des Körpers oder die Aktivierung der Selbstheilkräfte bei verschiedenen Blockaden des Körpers und der Seele sollen hier das breite Spektrum erkennen lassen.

Zur Funktionsweise* sagt Wolfgang Niederhausen: „Bei der ORTHOSPINE medical Technologie wird der Körper durch biomechanische dreidimensionale Schwingungsimpulse in eine sanfte Schwingung versetzt. Diese überaus wohltuende Anwendung bewirkt erstaunlicherweise starke physiologische Reaktionen, wie Stoffwechselaktivierung, Prozesse zur Wiederherstellung von Harmonie und Gleichgewicht.

MorphogrammDie entscheide Wendung kam mit einer niederschmetternden Diagnose im September 2013: Dickdarm-, Lungen- und Leberkrebs im Endstadium. Aussage des behandelten Chefarztes: Sie haben ca. noch eine Woche zu leben, fahren Sie noch einmal in den Urlaub.

In den Urlaub fuhr Wolfgang Niederhausen nicht, sondern besuchte ein Seminar von Grigori Grabovoi.
Dabei konnten verschiedene Technologien – u.a. Wiederherstellung des menschlichen Organismus durch Konzentration auf Zahlen und Wiederherstellung der Materie des Menschen durch Konzentration auf Zahlen – erlernt werden.

Weitere Seminare und Schulungen folgten, u.a. zum Thema:

Dieses Wissen wurde in unser Programm „In:Balance“ integriert und durch Wolfgang Niederhausen praktisch als Alternative zur Chemotherapie täglich eingesetzt*.

Die Ergebnisse waren erstaunlich: Bereits im Frühjahr 2014 konnten die Ärzte einen ersten großen Erfolg dokumentieren. Zwei faustgroße Tumore im Dickdarmbereich, die nicht operativ entfernt werden konnten, waren plötzlich verschwunden. Metastasen im Lungenbereich konnten kaum noch nachgewiesen werden.

Das Erstaunlichste war aber, Wolfgang Niederhausen war energetisch im gesamten Zeitraum der Erkrankung erstaunlich gewachsen und hatte damit eine höhere Bewußtsseinsstufe erreicht. Einfach großartig!

Wie können auch Sie dieses Wissen nutzen, um zu Harmonie und innerem Gleichgewicht zu kommen?

Unbenannt2

InBalance Harmonizer v2.0 – 30 Tage.zip

Das Programm In:Balance ist für den privaten Bereich für 260 EURO netto erhältlich (inkl. 24 Monate kostenfreie Updates).

Sie können das Programm für 30 Tage zu 30 EURO (Version 2.0) unverbindlich testen. Nach Ablauf der Testphase haben Sie die Möglichkeit, das Programm mittels eines von uns übergebenen Codes freizuschalten und alle Leistungen nutzen.

InBalance-Voll

In:Balance Harmonizer v4.0 Vollversion

Bei Überweisung mittels“Sofortüberweisung“ senden wir Ihnen In:Balance sofort zu. Überweisungen an impulse3 GbR, IBAN: DE71700222000020021802, BIC: FDDODEMMXXX, Fidor Bank, Verwendungszweck: Test InBalance, Ihr guter Name werden nach Zahlungseingang bei impulse3 GbR ausgeführt.

Weiterhin können Sie durch Ausfüllen eines Formulars an 30 aufeinanderfolgenden Tagen bis zu 30 Euro Nachlass auf die Vollversion von In:Balance sichern! Pro Eintrag erhalten Sie einen Euro Nachlass.

Sie zahlen also nach Ablauf der Testphase und max. 30 Rückmeldungen nur noch 200 EUR.

In Kürze bieten wir Ihnen auch ein persönliche Online-Seminar zum Thema „Wie programmiere ich meine Zukunft richtig“ an.

*Wir möchten ausdrücklich klarstellen, das wir keine Heilaussage treffen und dies auch nicht machen oder Diagnosen erstellen, dies ist in Deutschland ausschließlich Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten!

Beachten sie bitte deshalb unseren Hinweis: 
Alle von impulse3 GbR angebotenen Leistungen und Anwendung dienen der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und ersetzen nicht die Diagnose oder Behandlung durch den Arzt oder Heilpraktiker.

 

To Rome With Bike – Etappe 19 – Alles hat ein Ende… 5. August 2013

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To Rome With Bike – Etappe 19 – Alles hat ein Ende…

s_IMG_5642 (2)Mit dem Frühstück habe ich ja bisher häufig Pech gehabt. Nicht so im B&B Appio Re di Roma! Es gibt für jeden Tag eine Müsliauswahl, 2 Croissants, 2 Joghurts, Milch, Wasser, Tee, Kaffee, Saft, Früchte, Marmelade und Honig, die am Vortag für mich aufgefüllt werden. Und ich kann auf der luxuriösen Dachterrasse speisen! Am letzten Tag gibt es sogar noch einen Fruchtkorb. Ich muss mich zwar selber ums Tisch decken kümmern, aber in puncto Qualität ist es mit das beste Frühstück, was ich in Italien hatte. Gleichauf mit dem 1900 artevita in Florenz.

In Rom habe ich dreieinhalb tolle Tage, wobei ich das Fahrrad jedoch schone und mich lieber zu Fuß durch die Stadt bewege. Nicht, dass ein Fahrrad unnütz hier wäre: die vielen Sehenswürdigkeiten liegen teilweise sehr verstreut und so muss ich öfters größere Strecken ablaufen. Aber unterwegs finde ich dann doch immer mal wieder einen Eis- oder Kunsthandwerkladen, an denen ich mit dem Rad vorbeigefahren wäre. Und nicht zuletzt ist es fürs Fotografieren wesentlich besser, wenn man nicht ständig absteigen muss.

s_DPP_0003Dank der personalisierten Broschüre entscheide ich mich sogar an einem Tag dafür, die in der Nähe gelegenen Aquädukte (juchu) mit dem Rad zu besichtigen. Diese riesigen Bauwerke sind schon eine fantastische Meisterleistung, vor allem wenn man den damaligen Aufwand zur Errichtung bedenkt. Sehr schade, dass sie heute nicht mehr als hübsche Ruinen darstellen. Immerhin werden sie an einigen Stellen bearbeitet, aber offenbar handelt es sich nur um gröbste Sicherungsmaßnahmen.

Direkt danach fahre ich weiter zum Flughafen zur Vorauskundschaftung wegen meines Rücktransports – die Kombination aus Fahrradtransport und Ryanair macht mir doch gewaltige Sorgen. Der Weg dahin ist kein geringerer als die legendäre Via Appia. Parallel zu dieser gibt es noch eine „neue“ Version derselben, diese ist allerdings eine Superstrada und natürlich auch nicht so geschichtsträchtig. Die Via Appia Antica hingegen ist mit Pflaster ausgelegt – ich fühle mich an die alte Bienertstraße erinnert – und an einigen Stellen sind sogar noch die alten, riesigen Pflastersteine vorhanden. Entlang der Straße finden sich rechts und links die Ruinen von alten Villen, Tempeln, Wachtürmen, Statuen, Schildern und vielem mehr. Hier fühlt man sich wirklich in eine andere Zeit versetzt – ich bin begeistert! Ein interessantes Detail: obwohl die Straße praktisch kaum noch befahren wird, hat sie doch Vorfahrt gegenüber allen kreuzenden Verkehrswegen!
s_IMG_5570Am Sonntag besuche ich den Vatikan. Da es der letzte Sonntag im Monat ist, habe ich freien Eintritt in die vatikanischen Museen und den Petersdom. Sehr löblich. Dafür sind erstere nur bis 14 Uhr geöffnet. Dennoch gehe ich zuerst in den Petersdom, da mir die Schlange an den Museen eindeutig zu lang ist. Auch hier muss ich warten – auf eine sinnlose Sicherheitskontrolle, wo jeder durchläuft, der Metalldetektor piept, es aber keinen interessiert und sich andere Leute teilweise über die Zäune dahinter schwingen. Naja. Der Dom ist vor allem im Inneren sehr beeindruckend, man kann kaum ahnen, welcher gigantische Reichtum hier zusammengetragen wurde. Durch Zufall gelange ich in eine Krypta und von da aus zu einem Weg zum Dach des Doms – natürlich nur gegen Bezahlung. Der Aufstieg ist insbesondere bei der Hitze sehr anstrengend und kann gegen die Gebühr von 2 € durch einen Fahrstuhl von ca. 500 auf 300 Stufen abgekürzt werden. Ich laufe natürlich. Spätestens wenn man durch die Doppelwand in der Kuppel nach oben steigt, wird es jedoch sehr eng und die überall pausierenden Menschentrauben machen es einem auch nicht leichter. Von oben hat man dann jedoch einen fantastischen Ausblick auf die Stadt, den ich noch eine Weile genieße, bevor ich mich wieder an den Abstieg und in die Museen mache.

s_DPP_0004Hier ist die riesige Menschenschlange mittlerweile verschwunden und ich kann sofort eintreten. Es gibt verschiedene Abteilungen, die man nacheinander durchlaufen kann, etwa eine griechische, eine ägyptische, eine römische, für heute noch vorhandene Naturvölker, antike Karten, usw. Leider sind einige Teile, etwa die etruskische Sammlung heute geschlossen – sehr schade! Trotzdem ist es eine sehr beeindruckende Erfahrung: ähnlich wie beim Petersdom sind auch hier unglaubliche Schätze aus aller Welt zusammengerafft worden.
s_DPP_0002Ansonsten habe ich auch noch die meisten der anderen üblichen Attraktionen besucht: spanische Treppe (naja…), Pantheon (in eine schnöde Kirche umfunktioniert, unglaublich!), die Engelsburg (nicht schlecht!), das Kollosseum bei Nacht (spannend), und, und, und! Bei meinen Erkundungen finde ich auch eine Mosaik-Werkstatt, in der ich einiges über dieses teure Handwerk erfahre und dass just an jenem Platze Julius Cäsar ermordet wurde.

Am Dienstag schließlich ist es so weit: ich packe alles zusammen und mache mich auf den Weg zum Flughafen – auf der Via Appia. Wenn das nicht mal symbolträchtig ist =) Zuvor hatte ich mir noch in einem Fahrradladen Luftpolsterfolie geben lassen und mir in einem „Tabakladen“ Klebeband besorgt. Am Flughafen angekommen, stelle ich mich in die Schlange zum Check-In und bekomme gesagt, dass ich die Pedalen ab-, den Lenker ummontieren und die Luft aus den Reifen lassen soll. Und natürlich einpacken. Also das ganze Programm. Zum Glück hatte ich damit gerechnet. Der Mitarbeiter von Ryanair ist aber sehr freundlich und hilfsbereit – ganz anders als befürchtet. Nachdem ich fertig bin, muss ich allerdings noch die Laufräder einpacken – hierfür fehlt mir dann doch das Material, also lasse ich es von einer dieser Kofferfoliestationen einspinnen, Kostenpunkt 20 €. Danach trägt der Mitarbeiter mit mir das Fahrrad zum Security-Check, wo es anstandslos passiert. Eine meiner Packtaschen habe ich als Gepäck aufgegeben, die andere nehme ich als Handgepäck mit – natürlich wesentlich leichter und geringer befüllt, denn bei Ryanair kann man so schnell ungewollt hohe Kosten erzeugen.

Am Ende aber klappt alles und ich komme absolut reibungslos durch Sicherheitskontrolle und Abfertigung und lande schließlich nach knapp zwei Stunden sicher in Leipzig am Ende einer fantastischen und auch ein wenig abenteuerlichen Reise.

Die Route ist hier zu finden http://www.bikemap.net/de/route/398517-route-du-sud/#/z5/46.46813,13.40332/Terrain

Text und Bilder: +Matthias Niederhausen

Etappe 1 – Ganz gemächlich

Etappe 2 – Höhenprofil wie das EKG eines frisch Wiederbelebten

Etappe 3 – Von verlorenem Trockengut und Filettascherln

Etappe 4 – Spazierfahrt nach Wien

Etappe 4.1 – Über das liebe Internet

Etappe 5 – Auf nach oben!

Etappe 6 – Kernöl, Eier und Schlüsseldienst

Etappe 7 – Auf ins Unbekannte

Etappe 8 – Rastlos in Ljubljana

Etappe 9 – Bella Italia!

Etappe 9.1 – Triest und die Ernährung

Etappe 10 – On the road, again

Etappe 11 – Ahhh, Venedig!

Etappe 11.1 – Gleißendes Venedig

Etappe 12 – Zu den schnellen Autos

Etappe 13 – Darf’s ein bisschen mehr sein?

Etappe 14 – Schluss mit bergig!

Etappe 14.1 – Zwischenfazit

Etappe 15 – Die schiefe Gastfreundschaft von Pisa

Etappe 16 – Küste und Wüste

Etappe 17 – Etruskische Pfade

Etappe 18 – Einzug in die Ewige Stadt 

To Rome With Bike – Etappe 18 – Einzug in die Ewige Stadt 27. Juli 2013

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To Rome With Bike – Etappe 18 – Einzug in die Ewige Stadt | Route: Tarquinia nach Rom  (2022 km Gesamt) 

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Irgendeinen Haken musste die Sache ja haben. Mein Zimmer (wie ich später erfahre, alle Zimmer) liegt zur Straßenseite. Die Straße ist wirklich nicht groß und auch nicht wahnsinnig stark frequentiert, aber man hört jedes Auto bzw. Moped ganz deutlich. Zum Glück habe ich den Schlaf eines Langstreckenradlers und so ist die Nacht für mich eine erholsame.

Das Frühstück gibt es gegen Coupon beim Café gegenüber: ein Croissant (nach Wahl) und ein Kännchen Tee. Punkt. Da fall ich ja gleich nach den ersten 5 Kilometern vom Rad, denke ich mir und upgrade zumindest noch mit einem Pfirsich, den ich im Hotelkühlschrank eingelagert habe. Danach kann es dann auch schon losgehen: pünktlich 8:30 starte ich… zur Nekropolis?! Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, aber die Etappe heute sollte etwas kürzer gehen und in Rom bin ich ja noch länger…

bFür 6 Euro kommt man auf die eingezäunte Freifläche, wo verschiedene Hügel und daneben errichtete Eingangshäuschen auf die Dahingeschiedenen deuten. Die etruskischen Herrscher haben sich hier ihre Gräber schön mit Malereien verzieren lassen und einen tollen Blick auf die Landschaft hat man von hier auch. Witzig sind hier auf jeden Fall die vielen Eidechsen, die bei Näherung rasch davonrennen. Eine hat sich im Grab in eine Ecke manövriert und kann meinen Streicheleinheiten nicht entkommen. Witzig sind hier auf jeden Fall die vielen Eidechsen, die bei Näherung rasch davonrennen. Eine hat sich im Grab in eine Ecke manövriert und kann meinen Streicheleinheiten nicht entkommen. Obwohl es erst kurz vor 9 ist, brennt die Sonne bereits unbarmherzig und das Hinab und wieder Heraus aus den Gräbern tut sein Übriges: ich bin schon völlig durchgeschwitzt, als ich nach über einer Stunde den Platz wieder verlasse.

Nach der Umkleide im Hotel kann es dann aber wirklich losgehen. Punkt 10 Uhr starte ich zur finalen Etappe, das Navi errechnet mir eine Distanz von 90 km. Und diese Etappe ist wirklich ohne besondere Vorkommnisse. Die Via Aurelia nach Civitavecchia gibt sich regelrecht zivil: eine Spur in jede Richtung, ein ausreichender Seitenstreifen, aus irgendeinem Grund langsam fahrende Autos und mit blühenden Sträuchern gesäumt. Die Fahrt an der Superstrada hat aber auch Nachteile. So fällt es mir wieder sehr schwer, einen geeigneten Rastplatz zu finden, um dort meinen Büffelmozzarella zu verspeisen. Danach komme ich schon in das Umland Roms. Hier stehen an mehreren Ausfahrten leicht bekleidete Damen offenbar als Anhalterinnen herum. Bei der ersten mag ich noch an Zufall glauben, doch spätestens nach der dritten habe ich das Gefühl, dass die zu einer Bande gehören. Aber was nun genau die Masche ist, erschließt sich mir nicht.

cDerweil wird mein Einzug in die Stadt leider nicht so herrschaftlich wie ich mir das ausgemalt hatte: Im Randgebiet von Rom gesellen sich mehr Mopeds mit auf die Straße, die dafür schlechter wird und durchgehend mit 30er-Schilden besetzt ist. Doch gerade hier ist es heute am gefährlichsten: absolut niemand (außer mir) hält sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung, die Leute fahren mindestens 80. An einer Stelle überholt mich ein Bus (die sind die schlimmsten!) so knapp, dass ich fast von der Straße fliege. Zum Glück ist dieser Abschnitt bald geschafft, als die Straße in die Via Aurelia Antica abzweigt. Hier gibt es auch wieder eine Wasserstelle, einen marmornen Brunnen mit SPQR-Gravierung. Auf der antiken Route ist es gleich viel ruhiger und nach Vorbeifahrt am Circus Maximus und Kollosseum finde ich bald meine Unterkunft. Diese hatte ich zuvor per Wimdu gebucht, einem Portal für Privatvermietungen, mit dem ich schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht hatte. Mein Apartment befindet sich im obersten Stockwerk eines Wohnblocks, mit großer Dachterrasse. Auch hier wieder ein sehr freundlicher Empfang, mir werden sogar die schweren Radtaschen abgenommen. Und der Gastgeber hat sich über mich informiert (auf meiner Uni-Seite) und eine personalisierte Broschüre mit Infos und Veranstaltungstipps bereitgestellt – unglaublich! Der Kühlschrank enthält alles für mein Frühstück und wird am Folgetag immer aufgefüllt. Nur eine Klimanlage gibt es nicht, da muss ein Deckenventilator reichen.

dNach einem ausgiebigen Duschgang scheint es immer noch unwirklich: ich habe es geschafft! Keine neue Etappe am nächsten Morgen. Ich sinke aufs Bett hernieder und mache gar nichts. Erst abends gehe ich raus, um etwas zu essen. Die empfohlene Pizzeria um die Ecke entpuppt sich als echtes Einheimischenlokal. Und die Pizza hier ist wirklich gut. Sehr dünn und erinnert mich irgendwie an Langós-Teig von der Konsistenz. Der Betreiber scheint auch jeden Kunden persönlich zu kennen, da kommt man sich etwas unpassend vor. Insgesamt aber ist es sehr schön hier. Ich freue mich schon auf die nächsten Tage!

Statistik

  • Strecke: 100/120 km
  • Gesamtstrecke: 2022/1950 km
  • Fahrzeit: 4:27 h
  • Wetter: sonnig
  • Verfassung: gut
  • Tune of the day: Double Down, by Joe McBride

Die Route ist hier zu finden http://www.bikemap.net/de/route/398517-route-du-sud/#/z5/46.46813,13.40332/Terrain

Text und Bilder: +Matthias Niederhausen

Etappe 1 – Ganz gemächlich

Etappe 2 – Höhenprofil wie das EKG eines frisch Wiederbelebten

Etappe 3 – Von verlorenem Trockengut und Filettascherln

Etappe 4 – Spazierfahrt nach Wien

Etappe 4.1 – Über das liebe Internet

Etappe 5 – Auf nach oben!

Etappe 6 – Kernöl, Eier und Schlüsseldienst

Etappe 7 – Auf ins Unbekannte

Etappe 8 – Rastlos in Ljubljana

Etappe 9 – Bella Italia!

Etappe 9.1 – Triest und die Ernährung

Etappe 10 – On the road, again

Etappe 11 – Ahhh, Venedig!

Etappe 11.1 – Gleißendes Venedig

Etappe 12 – Zu den schnellen Autos

Etappe 13 – Darf’s ein bisschen mehr sein?

Etappe 14 – Schluss mit bergig!

Etappe 14.1 – Zwischenfazit

Etappe 15 – Die schiefe Gastfreundschaft von Pisa

Etappe 16 – Küste und Wüste

Etappe 17 – Etruskische Pfade

 

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